Planungsstand der Entlastungsstraße Ostumfahrung
Zweiklang der Stadtentwicklung - Wohnungsbau und Infrastruktur
Die Ostumfahrung im Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick ist wichtiger Bestandteil des dort entstehenden "Neuen Stadtquartiers". Der Hauptsinn dieser Verkehrsanbindung liegt in der Erschließung des rund 34 Hektar großen Areals, auf dem ca. 1.800 neue Wohnungen für etwa 4.000 Menschen, sowie soziale Infrastruktur wie Kitas und Schulen entstehen. Eine besondere bauliche Herausforderung stellt der Straßenverlauf unterhalb der Bahntrasse dar.
Der Berliner Senat hat im März 2025 den städtebaulich-freiräumlichen Rahmenplan für das neue Stadtquartier am ehemaligen Güterbahnhof Köpenick beschlossen. Ein Baubeginn für die Umfahrung wird frühestens 2029 erwartet, das Planfeststellungsverfahren für die Bahnunterführung soll bis 2030 abgeschlossen sein. Erste Wohnungen sollen bereits im Herbst 2025 in Bau gehen, die Gesamtfertigstellung des Quartiers ist für 2032 geplant. Die Bürger und Betroffenen werden weiterhin durch regelmäßige Informationsveranstaltungen in den Planungsprozess eingebunden.
Die Ostumfahrung ist von entscheidender Bedeutung, da sie, gemeinsam mit der Westumfahrung, die Bahnhofsstraße entlasten und die verkehrliche Erschließung des neuen Stadtquartiers sicherstellen soll. Die gleichzeitige Realisierung von Wohnungsbau und Verkehrsinfrastruktur bleibt eine Herausforderung.
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