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Berlin, Treptow-Köpenick, 18.09.2026, 09:53 Uhr | Newsletter Aus dem Kiez - Für den Kiez | Ausgabe September 2026

A117 Anschlussstelle Hubertus freigegeben - Fußgängerunterführung in Bohnsdorf folgt zeitnah

Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit ist die neue Anschlussstelle „Waltersdorf-Nord" an der A117 am Montag, dem 7. September 2026, für den Verkehr freigegeben worden. Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel eröffnete den Anschluss gemeinsam mit Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach. Neben den Auf- und Abfahrten entstanden rund 1.000 Meter Erschließungsstraße, eine Kreisverkehrsanbindung an die L400 sowie zwei Brückenbauwerke.

Auswirkungen auf Bohnsdorf noch bis Ende Oktober

Für die Anwohnerinnen und Anwohner der westlich der Autobahn gelegenen Siedlung in Berlin-Bohnsdorf endet die Belastung damit noch nicht. Die Geh- und Radwegunterführung zwischen Waldstraße und Kleiner Waldstraße, die im Zuge der Maßnahme erneuert wird, ist seit 2024 gesperrt und weiterhin nicht nutzbar. Die Siedlung ist für Fußgänger seither nur über die Hundsfelder Straße oder die Kleine Lindenstraße erreichbar. Für Schülerinnen und Schüler bedeutet das einen Umweg von rund zwei Kilometern zu den nächstgelegenen Bushaltestellen. Eine provisorische Querung  (zB eine überdachte Grabenbrücke oder eine zeitweise Überführung) wurde geprüft, nach Auskunft des Bundesverkehrsministeriums wegen der Komplexität der Baumaßnahme und der beengten Platzverhältnisse aber verworfen. Für die Unterführung wurde eine Fertigstellung bis Ende Oktober 2026 in Aussicht gestellt.

Die Bauzeit war mehrfach verlängert worden. Ursprünglich ging die Autobahn GmbH des Bundes von einer Gesamtfertigstellung Ende 2025 aus. Mit Anwohnerinformationsschreiben aus Mai 2025 kündigte sie eine Verlängerung bis Sommer 2026 an, auf Grund einer Verzögerungen bei der Auftragsvergabe eines Bauloses.


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