Sanierung des Zielturms in Grünau

Ein wichtiger Meilenstein für die Regattastrecke

Nach jahrelangem Stillstand und sichtbarem Verfall an der historischen Regattastrecke Grünau gibt es nun positive Nachrichten: Die Sanierung des Zielturms hat offiziell begonnen. Damit wird ein entscheidender Schritt unternommen, um die traditionsreiche Sportstätte wieder zukunftsfähig und wettkampftauglich zu machen. So kann die Vision 2035 vom Wassersportzentrum Grünau realisiert werden.

Politischer Einsatz und technische Aufrüstung

Dass die Arbeiten nun laufen, ist maßgeblich der engen Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Bezirk Treptow-Köpenick durch den Bezirksstadtrat Marco Brauchmann und der Abgeordneten Lisa Knack zu verdanken. Bereits 2023 wurden die Weichen gestellt: Neben dem Start der baulichen Instandsetzung wurde der Zielturm bereits mit modernster Messtechnik ausgestattet. Dies war eine notwendige Basismaßnahme, um sportliche Wettkämpfe auf nationalem und internationalem Niveau zu gewährleisten.

Hürden auf dem Weg zur Realisierung

Der Weg zum Baustart war von Hindernissen geprägt. Nachdem die Mittel aus dem Sportstättensanierungsprogramm bewilligt worden waren, verzögerte die Insolvenz der ursprünglich beauftragten Firma den Zeitplan erheblich. Nur durch den beharrlichen Einsatz des Sportamtes Treptow-Köpenick konnten die Gelder gesichert und das Projekt im Rahmen der „Vision 2035 – Wassersportzentrum Grünau“ fortgeführt werden.

Ausblick: Fertigstellung und nächste Projekte

  • Zeitplan: Die Bauarbeiten am Zielturm sollen bis zum vierten Quartal 2026 abgeschlossen sein.
  • Nächstes Ziel: Sobald der Turm saniert ist, rückt die Sportbaracke in den Fokus. Hier sollen durch bereits im Berliner Haushalt eingeplante Mittel moderne Umkleiden und Duschen für den Nachwuchssport entstehen.

Die Sanierung ist ein wichtiges Signal für den Wassersportstandort in Berlin, um die Funktionsfähigkeit der Strecke langfristig zu erhalten und den Athleten wieder erstklassige Bedingungen zu bieten.